Eigentlich wäre dies das erste Buch 2014, denn als ich am Silvester bei der ganzen Knallerei nicht schlafen konnte war mir nach leichter Unterhaltung. Im Bücherregal fand ich dann dieses alte Buch, das ich schon lange mal wieder lesen wollte.
Das Buch spielt Anfangs 2. Weltkrieg und meine Ausgabe wurde 1944 gedruckt, ist also wohl die deutsche Erstausgabe. Keine Ahnung, wie das Buch den Weg zu meiner Mutter fand, es war wohl bei ihr schon aus dritter Hand... Vor ein paar Jahren tauchte es bei meinen Eltern im Estrich auf und ich habe es das erste Mal gelesen.
Genre: Mädchenroman
Zeit und Ort: Schweden 1940
Inhalt:
Seit dem Tod ihrers Vaters lebt Britt mit ihrer Mutter und den drei jüngeren Geschwistern in einer winzigen Wohnung (Vorplatz, ein Zimmer, Küche und ein Alkoven) und das Geld reicht nirgends.
Als Britt von der Schule abgeht, sucht sie sich eine Stelle und wird Laufmädchen im Grossen Modehaus, wo sie sich bald mit ihrer Vorgesetzten Fräulein Märta anfreundet, aber immer wieder Probleme mit einem anderen Mädchen hat. Nach einer Weile bekommt sie eine Stelle im Büro.
Bei einenem Besuch bei ihrer besten Freundin Gun, einem Mädchen aus reichem Haus, lernt sie deren CousinArne kennen, ein angehender Pilot. Nach einer kurzen Freundschaft - und heftiger Verliebtheit - stirbt Arne als sein Flugzeug abstürzt.
Britt trauert um ihn, wird garstig und weist alle anderen Männer ab. Über den Sommer besucht sie jeweils Gun, die mit ihren Eltern der Sommer in den Schären verbringt und bekommt ihr Leben wieder in den Griff.
Meine Lieblingspersonen: Arne. Als einziger ging er mir nicht dauernd auf den Keks.
Warum ich das Buch (nicht mehr) mag: Beim ersten Lesen vor einigen Jahren fand ich es eigentlich ganz gut, auch wenn natürlich alle Ansichten des
Buches heillos veraltet sind. Doch es war eine Art nostaligsches
Lesevergnügen. Dieses Mal gingen mir die meisten der Personen aber
einfach auf den Keks...
Bewertung: 2 Sterne müssen reichen....
Dienstag, 7. Januar 2014
Sonntag, 5. Januar 2014
01/2014 Dornentöchter - Josephine Pennicott
Nach mindestens vier Monaten war ich am 31. Dezember endlich mal wieder in unserer wirklich tollen Bibliothek und habe mich mit Lesestoff eingedeckt. Drei Bücher sind mitgekommen und das erste habe ich nun innert 3 Tagen schon fertig gelesen. Irgendwie hat es mich gestern Abend gepackt und ich musste einfach wissen, was nun genau passiert ist. Gaaaanz wohl war mir nicht als ich gestern ins Bett ging, auch wenn ich das beruhigende Gefühl hatte, jetzt zu wissen, was passiert ist. Aber man kann ja nie wissen, ob nicht ein tasmanischer Teufel in mein Zimmer kommt und mich auffrisst, oder? Vor allem, weil Tasmanien auf der entgegengesetzter Seite der Welt liegt...
Wieder mal habe ich mich übrigens über den deutschen Titel aufgeregt. Welche Dornen? Welche Töchter??? Wieso nicht einfach Poet's Cottage? Oder meinetwegen "Das Haus der Dichter"?
Originaltitel: Poet's Cottage
Genre: Familiensaga mit Krimi
Zeit und Ort: Tasmanien, 1936 und Gegenwart
Inhalt:
Nach dem Tod ihrer Mutter Marguerite erbt Sadie Poet's Cottage, das Haus ihrer Grosseltern. Im Poet's Cottag haben schon immer Dichter und Schriftsteller gelebt, also ist Sadie als Journalistin und Autorin die Idealbesetzung fürs Haus. Nach der Trennung von Jack und nachdem ihrer Teenagertochter Betty die Magersucht überwunden hat, möchte Sadie mit Betty in Tasmanien ein neues Leben beginnen.
Doch nicht nur die Aussicht auf einen Neuanfang zieht Sadie ins Haus ihrer Vorfahren sondern auch den Wunsch, das Geheimnis ihrer Grossmutter zu lösen. Pearl, eine ebenso erfolgreiche wie verrückte Kinderbuchautorin, wurde in den Dreissigerjahren im Keller des Hauses brutal ermordet. Thomasina, ihre ältere Tochter und einzige Zeugin des Mordes, ist überzeugt davon, dass ihre Mutter vom tasmanischen Teufel aufgefressen wurde, mit dem Pearl ihren Töchtern Angst machte. Thomasina, die seit Jahren im Gärtnerhaus auf dem Grundstück lebt, kann nicht verstehen, woher das Interesse ihrer Nichte kommt, das Geheimnis zu lösen. Für sie spielt keine Rolle, wie die verhasste Mutter starb.
Und irgend eine dunkle Macht möchte weder, dass das Geheimnis gelüftet wird, noch das Sadie im Haus bleibt.
Meine Lieblingspersonen: Birdie. Maria. Und Violet, irgendwie.
Warum ich das Buch mag: Eine etwas anders erzählte Familiengeschichte und ein etwas spezieller Krimi. Bis zuletzt bleibt spannend was genau passiert ist, wer wie im Mord verstrickt war und ob sich Thomasina alles bloss eingebildet hat.
Der Schluss, mit der eigentlichen "Lösung" (oder der wahrscheinlichsten Lösung) des Falles fiel allerdings etwas abrupt aus und all das esoterische Zeugs mit Space Cleaning hätte auch nicht sein müssen...
Bewertung: 4 Sterne
Wieder mal habe ich mich übrigens über den deutschen Titel aufgeregt. Welche Dornen? Welche Töchter??? Wieso nicht einfach Poet's Cottage? Oder meinetwegen "Das Haus der Dichter"?
Originaltitel: Poet's Cottage
Genre: Familiensaga mit Krimi
Zeit und Ort: Tasmanien, 1936 und Gegenwart
Inhalt:
Nach dem Tod ihrer Mutter Marguerite erbt Sadie Poet's Cottage, das Haus ihrer Grosseltern. Im Poet's Cottag haben schon immer Dichter und Schriftsteller gelebt, also ist Sadie als Journalistin und Autorin die Idealbesetzung fürs Haus. Nach der Trennung von Jack und nachdem ihrer Teenagertochter Betty die Magersucht überwunden hat, möchte Sadie mit Betty in Tasmanien ein neues Leben beginnen.
Doch nicht nur die Aussicht auf einen Neuanfang zieht Sadie ins Haus ihrer Vorfahren sondern auch den Wunsch, das Geheimnis ihrer Grossmutter zu lösen. Pearl, eine ebenso erfolgreiche wie verrückte Kinderbuchautorin, wurde in den Dreissigerjahren im Keller des Hauses brutal ermordet. Thomasina, ihre ältere Tochter und einzige Zeugin des Mordes, ist überzeugt davon, dass ihre Mutter vom tasmanischen Teufel aufgefressen wurde, mit dem Pearl ihren Töchtern Angst machte. Thomasina, die seit Jahren im Gärtnerhaus auf dem Grundstück lebt, kann nicht verstehen, woher das Interesse ihrer Nichte kommt, das Geheimnis zu lösen. Für sie spielt keine Rolle, wie die verhasste Mutter starb.
Und irgend eine dunkle Macht möchte weder, dass das Geheimnis gelüftet wird, noch das Sadie im Haus bleibt.
Meine Lieblingspersonen: Birdie. Maria. Und Violet, irgendwie.
Warum ich das Buch mag: Eine etwas anders erzählte Familiengeschichte und ein etwas spezieller Krimi. Bis zuletzt bleibt spannend was genau passiert ist, wer wie im Mord verstrickt war und ob sich Thomasina alles bloss eingebildet hat.
Der Schluss, mit der eigentlichen "Lösung" (oder der wahrscheinlichsten Lösung) des Falles fiel allerdings etwas abrupt aus und all das esoterische Zeugs mit Space Cleaning hätte auch nicht sein müssen...
Bewertung: 4 Sterne
Labels:
20. Jahrhundert,
21. Jahrhundert,
4 Sterne,
Australien,
Familiensaga,
Krimi
52 Wochen - 52 Bücher (vielleicht...)
Ja, lange lange ist es her seit ich hier über Bücher geblogt habe und eines Tages habe ich auch all meine Posts gelöscht. Keine Ahnung, wieso...
Nachdem 2013 ein recht schlechtes Lesejahr war, habe ich mir für 2014 vorgenommen, wieder 52 Bücher zu lesen. Eins pro Woche, 2012 hat das auch ganz gut geklappt. 2013 sind es nur etwa 30 Bücher geworden und es gab Monate, in denen ich kein einziges gelesen habe. Dies lag vor allem daran, dass ich sehr viele Nieten gezogen habe, es gab eigentlich kein neues Buch, das mich umgehauen hat. So habe ich dann entweder gar nicht mehr gelesen oder bin zurück zu den Büchern, die ich bereits kenne und von denen ich wusste, dass sie mich nicht enttäuschen werden.
Wo ich schon wieder mehr lesen werde, kann ich auch gleich darüber bloggen. Ich werde also versuchen, hier meine gelesenen Bücher 2014 vorzustellen, sowie auch einige, die ich schon vorher gelesen habe und die ich sehr gerne mag (die Rivers of London Serie zum Beispiel)
Na dann wollen wir doch mal loslegen!
Viel Spass beim Lesen!
Nachdem 2013 ein recht schlechtes Lesejahr war, habe ich mir für 2014 vorgenommen, wieder 52 Bücher zu lesen. Eins pro Woche, 2012 hat das auch ganz gut geklappt. 2013 sind es nur etwa 30 Bücher geworden und es gab Monate, in denen ich kein einziges gelesen habe. Dies lag vor allem daran, dass ich sehr viele Nieten gezogen habe, es gab eigentlich kein neues Buch, das mich umgehauen hat. So habe ich dann entweder gar nicht mehr gelesen oder bin zurück zu den Büchern, die ich bereits kenne und von denen ich wusste, dass sie mich nicht enttäuschen werden.
Wo ich schon wieder mehr lesen werde, kann ich auch gleich darüber bloggen. Ich werde also versuchen, hier meine gelesenen Bücher 2014 vorzustellen, sowie auch einige, die ich schon vorher gelesen habe und die ich sehr gerne mag (die Rivers of London Serie zum Beispiel)
Na dann wollen wir doch mal loslegen!
Viel Spass beim Lesen!
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