Wieder habe ich ein Buch gelesen, das ich schon zweimal gelesen habe und wieder war ich enttäuscht.
Vor Jahren habe ich alles über Sarah Bernhardt gelesen was ich kriegen konnte und da musste natürlich auch dieses Buch her. Ich weiss noch, dass ich damals - ich war etwa 14 - hin und weg war und auch beim letzten Lesen vor etwas fünf Jahren fand ich es immer noch toll. Diesmal habe ich gegen Ende nur noch überflogen.
Genre: Fiktive Biographie als Briefwechsel
Zeit und Ort: Frankreich und die Welt, 1844 bis 1923 und 1980iger Jahre
Inhalt: Françoise Sagan schreibt dem Geist oder was auch immer der berühmten Schauspielerin Sarah Bernhardt Briefe und Sarah erzählt ihr aus ihrem Leben.
Zwischendurch philospieren die beiden ein bisschen und disskutieren übers Leben im Allgemeinen. Und viele Punkte schweigt Sarah divenhaft einfach aus und Françoise Sagan schreibt ihr dann in ihrer Antwort, was sie sich zusammenreimt.
Meine Lieblingspersonen: Ich hatte immer schon eine Schwäche für Petit Dame und Clairin.
Mein Eindruck: Das Buch erzählt wenig biographische Infos und viel wird einfach irgendwie gefüllt in dem disskutiert, gestritten und gemutmasst wird. Ein netter Einstieg ins Thema, doch wenn man sich ein bisschen mit Sarah Bernhardts Leben befasst hat, erfährt man nicht viel neues, da steht wohl im Wikipedia-Artikel mehr drin.
Toll fand ich allerdings der kleine Fototeil im Buch. Und die Idee mit dem Briefwechsel fand ich wirklich gut umgesetzt.
Bewertung: 2 Punkte.
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Samstag, 5. April 2014
Samstag, 25. Januar 2014
05/2014 Two Caravans - Marina Lewycka
Mein erstes englisches Buch dieses Jahr und ehrlich gesagt eine Enttäuschung. Ich weiss gar nicht, wieso ich das Buch überhaupt zu Ende gelesen habe... Vielleicht, weil es mich Wunder nahm, ob es irgendwann wie versprochen lustig wird... Doch von Slapstickhumor etc. wie auf dem Buckrücken erwähnt, habe ich nichts gemerkt...
Wenn Menschenhandel, Ausbeutung und Tierquälerei lustig sein sollen... Das kann man nicht mal mehr mit britischem Humor entschuldigen...
Netter Versuch, Frau Lewycka, aber für mich leider nichts...
Genre: angeblich eine Komödie...
Zeit und Ort: England, 21. Jahrhundert
Inhalt: Eine Gruppe Erdbeerpflücker wohnt in zwei Caravans direkt neben dem Erdbeerfeld von Bauer Leapish. Da sind Yola und ihre Nichte Marta aus Polen. Yola hat ein behinderter Sohn und kommt schon seit Jahren zum Erdbeerpflücken nach England. Marta ist fromm, eine gute Köchin und ansonsten eher farblos. Dann gibt es zwei Chinesinnen, wovon eine aber eigentlich aus Malaysia stammt. Und die "Neue", frisch aus Kiev, Irina, 19 Jahre alt, die sich den Wind um die Nase wehen lassen und ihr gutes Englisch verbessern will.Die grosse Liebe finden wäre aber auch nicht schlecht...
Im Männer-Caravan wohnt Tomas mit seinen stinkenden Turnschuhen und der Gittarre. Als heilloser Romantiker will er die Welt sehen bevor er zu alt dazu ist. Dann Andrej, ein Bergarbeiter aus der Ukraine, der als Kind einmal in Sheffield war und hier auch die grosse Liebe sucht. Emmanuel, ein schwarzer Teenager, der in England seine Schwester sucht, aber auch an "Canal knowledge" interessiert ist... Der undurchsichtige Vitali vervollständigt das Quartet.
Eines Tages läuft auf der Erdbeerfarm etwas schief und schon ist (fast) die ganze Erdbeerpflückergruppe mit dem "Frauencaravan" auf dem Weg nach Dover.
Meine Lieblingspersonen: Andrej. Irina. Maria McKenzie. Und natürlich Dog
Mein Eindruck: Wie schon oben geschrieben war das Buch nicht nach meinem Geschmack. Vom versprochenen Humor habe ich nicht viel mitbekommen. Am Anfang war es sehr verwirrend, überhaupt die Story zu verstehen, da alle zwei, drei Seiten eine andere Person - inklusive dem Hund - erzählt, teils auch noch in Ich-Form.
Ich habe aufgrund der Inhaltsangabe mit einem Art Roadmovie in Buchform gerechnet, doch das hier ist wirklich nicht sonderlich lustig... Da werden Hühner gequält, Mädchen verkauft und Erdbeerpflücker unterdrückt. Darin kann ich wirklich nichts lustiges sehen.
Bewertung: 2 Sterne
Wenn Menschenhandel, Ausbeutung und Tierquälerei lustig sein sollen... Das kann man nicht mal mehr mit britischem Humor entschuldigen...
Netter Versuch, Frau Lewycka, aber für mich leider nichts...
Bild via Amazon.com
Genre: angeblich eine Komödie...
Zeit und Ort: England, 21. Jahrhundert
Inhalt: Eine Gruppe Erdbeerpflücker wohnt in zwei Caravans direkt neben dem Erdbeerfeld von Bauer Leapish. Da sind Yola und ihre Nichte Marta aus Polen. Yola hat ein behinderter Sohn und kommt schon seit Jahren zum Erdbeerpflücken nach England. Marta ist fromm, eine gute Köchin und ansonsten eher farblos. Dann gibt es zwei Chinesinnen, wovon eine aber eigentlich aus Malaysia stammt. Und die "Neue", frisch aus Kiev, Irina, 19 Jahre alt, die sich den Wind um die Nase wehen lassen und ihr gutes Englisch verbessern will.Die grosse Liebe finden wäre aber auch nicht schlecht...
Im Männer-Caravan wohnt Tomas mit seinen stinkenden Turnschuhen und der Gittarre. Als heilloser Romantiker will er die Welt sehen bevor er zu alt dazu ist. Dann Andrej, ein Bergarbeiter aus der Ukraine, der als Kind einmal in Sheffield war und hier auch die grosse Liebe sucht. Emmanuel, ein schwarzer Teenager, der in England seine Schwester sucht, aber auch an "Canal knowledge" interessiert ist... Der undurchsichtige Vitali vervollständigt das Quartet.
Eines Tages läuft auf der Erdbeerfarm etwas schief und schon ist (fast) die ganze Erdbeerpflückergruppe mit dem "Frauencaravan" auf dem Weg nach Dover.
Meine Lieblingspersonen: Andrej. Irina. Maria McKenzie. Und natürlich Dog
Mein Eindruck: Wie schon oben geschrieben war das Buch nicht nach meinem Geschmack. Vom versprochenen Humor habe ich nicht viel mitbekommen. Am Anfang war es sehr verwirrend, überhaupt die Story zu verstehen, da alle zwei, drei Seiten eine andere Person - inklusive dem Hund - erzählt, teils auch noch in Ich-Form.
Ich habe aufgrund der Inhaltsangabe mit einem Art Roadmovie in Buchform gerechnet, doch das hier ist wirklich nicht sonderlich lustig... Da werden Hühner gequält, Mädchen verkauft und Erdbeerpflücker unterdrückt. Darin kann ich wirklich nichts lustiges sehen.
Bewertung: 2 Sterne
Dienstag, 7. Januar 2014
02/2014 Britt begegnet dem Ernst des Lebens - Disa Netterström
Eigentlich wäre dies das erste Buch 2014, denn als ich am Silvester bei der ganzen Knallerei nicht schlafen konnte war mir nach leichter Unterhaltung. Im Bücherregal fand ich dann dieses alte Buch, das ich schon lange mal wieder lesen wollte.
Das Buch spielt Anfangs 2. Weltkrieg und meine Ausgabe wurde 1944 gedruckt, ist also wohl die deutsche Erstausgabe. Keine Ahnung, wie das Buch den Weg zu meiner Mutter fand, es war wohl bei ihr schon aus dritter Hand... Vor ein paar Jahren tauchte es bei meinen Eltern im Estrich auf und ich habe es das erste Mal gelesen.
Genre: Mädchenroman
Zeit und Ort: Schweden 1940
Inhalt:
Seit dem Tod ihrers Vaters lebt Britt mit ihrer Mutter und den drei jüngeren Geschwistern in einer winzigen Wohnung (Vorplatz, ein Zimmer, Küche und ein Alkoven) und das Geld reicht nirgends.
Als Britt von der Schule abgeht, sucht sie sich eine Stelle und wird Laufmädchen im Grossen Modehaus, wo sie sich bald mit ihrer Vorgesetzten Fräulein Märta anfreundet, aber immer wieder Probleme mit einem anderen Mädchen hat. Nach einer Weile bekommt sie eine Stelle im Büro.
Bei einenem Besuch bei ihrer besten Freundin Gun, einem Mädchen aus reichem Haus, lernt sie deren CousinArne kennen, ein angehender Pilot. Nach einer kurzen Freundschaft - und heftiger Verliebtheit - stirbt Arne als sein Flugzeug abstürzt.
Britt trauert um ihn, wird garstig und weist alle anderen Männer ab. Über den Sommer besucht sie jeweils Gun, die mit ihren Eltern der Sommer in den Schären verbringt und bekommt ihr Leben wieder in den Griff.
Meine Lieblingspersonen: Arne. Als einziger ging er mir nicht dauernd auf den Keks.
Warum ich das Buch (nicht mehr) mag: Beim ersten Lesen vor einigen Jahren fand ich es eigentlich ganz gut, auch wenn natürlich alle Ansichten des Buches heillos veraltet sind. Doch es war eine Art nostaligsches Lesevergnügen. Dieses Mal gingen mir die meisten der Personen aber einfach auf den Keks...
Bewertung: 2 Sterne müssen reichen....
Das Buch spielt Anfangs 2. Weltkrieg und meine Ausgabe wurde 1944 gedruckt, ist also wohl die deutsche Erstausgabe. Keine Ahnung, wie das Buch den Weg zu meiner Mutter fand, es war wohl bei ihr schon aus dritter Hand... Vor ein paar Jahren tauchte es bei meinen Eltern im Estrich auf und ich habe es das erste Mal gelesen.
Genre: Mädchenroman
Zeit und Ort: Schweden 1940
Inhalt:
Seit dem Tod ihrers Vaters lebt Britt mit ihrer Mutter und den drei jüngeren Geschwistern in einer winzigen Wohnung (Vorplatz, ein Zimmer, Küche und ein Alkoven) und das Geld reicht nirgends.
Als Britt von der Schule abgeht, sucht sie sich eine Stelle und wird Laufmädchen im Grossen Modehaus, wo sie sich bald mit ihrer Vorgesetzten Fräulein Märta anfreundet, aber immer wieder Probleme mit einem anderen Mädchen hat. Nach einer Weile bekommt sie eine Stelle im Büro.
Bei einenem Besuch bei ihrer besten Freundin Gun, einem Mädchen aus reichem Haus, lernt sie deren CousinArne kennen, ein angehender Pilot. Nach einer kurzen Freundschaft - und heftiger Verliebtheit - stirbt Arne als sein Flugzeug abstürzt.
Britt trauert um ihn, wird garstig und weist alle anderen Männer ab. Über den Sommer besucht sie jeweils Gun, die mit ihren Eltern der Sommer in den Schären verbringt und bekommt ihr Leben wieder in den Griff.
Meine Lieblingspersonen: Arne. Als einziger ging er mir nicht dauernd auf den Keks.
Warum ich das Buch (nicht mehr) mag: Beim ersten Lesen vor einigen Jahren fand ich es eigentlich ganz gut, auch wenn natürlich alle Ansichten des Buches heillos veraltet sind. Doch es war eine Art nostaligsches Lesevergnügen. Dieses Mal gingen mir die meisten der Personen aber einfach auf den Keks...
Bewertung: 2 Sterne müssen reichen....
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