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Sonntag, 4. Mai 2014

18/2014 Broken Homes - Ben Aarnovitch

Der vierte Band der Rivers of London Serie war bis jetzt der, der mir am wenigsten gefallen hat. Aber trotzdem noch immer gute Unterhaltung und ich bin im Geist immer noch in der Handlung (und ich schreibe das hier etwa vier Tage nachdem ich das Buch fertig gelesen habe...)

 Bild via Amazon.co.uk

Zeit und Ort: London, Gegenwart

Genre: Fantasy

Inhalt: Irgendwo in Sussex findet ein Autounfall statt, bei dem irgendetwas komisch ist und schon dürfen sich Peter und Nightingale damit befassen. Es scheint, als sei der Fahrer nicht alleine im Auto gewesen, aber wo ist der Beifahrer hingekommen? Kurz darauf wird in einem Wald eine Frau mit zerschossenem Gesicht gefunden.
Kurze Zeit später stösst Peter in einem Register mit gefundenen/gestohlenen Wertsachen auf ein altes deutsches Buch über Magie, das ein Mann in einem Antiquariat verkaufen wollte und dann abhaute. Bei Ermittlungen findet Peter die Leiche ebendieses Mannes, der laut Dr Walid von innen verbrannt ist... So eine Art spontane Selbstentzündung, nur, dass Zaubererpolizisten nicht an so etwas glauben... Bei der Hausdurchsuchung findet Peter eine Broschüre von einem Museum in Hampstead; dem Haus des deutschen Architekten Erik Stromberg, der unter anderem Skygarden, ein Hochhaus in Elephant und Castle gebaut hat. In Strombergs Haus wurde vor kurzem eingebrochen, doch nichts gestohlen.
Bald zeigt sich aber, dass das Buch sehr wohl aus Strombergs Haus stammt und er vermutlich ein deutscher Zauberer war, der sich während dem zweiten Weltkrieg still verhalten hat. Und bald weisen alle Spuren zu Skygarden und Peter und Lesley ziehen in eine Wohnung im Hochhaus, um die Dinge unter Kontrolle zu haben.
Als Nebenhandlung kommt wieder die Jagd nach dem Faceless Man vor, sowie nach einer Nachthexe. Mutter und Vater Themese halten zusammen ein Frühlingsfest, an dem Peters Vater mit seiner Band auftritt. Und Zach taucht auch öfters auf und veranstaltet bei Peter und Lesley in der Wohnung auch mal einen Party für ein paar sehr blasse Freunde mit Sonnebrille und grossen Augen...

Meine Lieblingspersonen: Thomas Nightingale. Zach. Nicky. Oberon. Betsy und ihre Söhne.

Mein Eindruck: Inhaltlich hat es mir am wenigstens von allen den Büchern gefallen, aber es war noch immer sehr toll und spannend geschrieben. Ich freue mich auf jeden Fall schon auf Band fünf, ich hoffe, dass mir dort dann die Handlung wieder besser gefällt.

Meine Bewertung: 4 Sterne

Samstag, 26. April 2014

17/2014 Whispers underground - Ben Aaronovitch

Inhaltlich definitiv das beste der Rivers of London Bücher. Und wiederum Lesestoff, der viel zu schnell vorbei geht.

Bild via Amazon.co.uk

Zeit und Ort: London, Gegenwart

Genre: Fantasy

Inhalt: Inzwischen scheint halb Kentish Town zu wissen, dass Peter ein Zauberer ist und so wird er von einem Nachbarsmädchen über einen Geist in einem U-Bahntunnel informiert. Während er noch an Geistern herumstudiert wird er eines Nachts aus dem Schlaf geklingelt weil in einer U-Bahnstation eine Leiche liegt. Der junge Mann kam durch den Tunnel, kletterte auf den Bahnsteig und starb - von irgendetwas in den Rücken gestochen. Peter und Sergant Kumar von der British Transport Police suchen den Tunnel ab und prompt findet Peter die vermutliche Tatwaffe; ein Tonscherben voller Vestiga. Bloss finden sie die Stelle nicht, an der das Opfer in den Tunnel gekommen ist...
Da es sich beim Toten um den Sohn eines Senators handelt haben die Ermittler bald eine Beamtin vom FBI am Hals, die keinesfalls merken darf, was Peters Job ist... Aber prompt heftet sie sich an seine Fersen...
Doch Peter und Lesley haben nicht nur Special Agent Reynolds am Hals sondern auch den Mitbewohner des Toten, Zach Palmer, nach eigenen Angaben Halb-Fee. Zach möchte vor allem durchgefüttert werden, erweist sich aber teils auch als ziemliche Hilfe.
Bald beschäftigen sich Peter und Lesley mit komischen Künstlern, der Untergrund-Kunstszene und der Möglichkeit, dass es in der U-Bahn Dinge gibt, die der Aussenwelt verborgen sind. Zudem jagen sie den Vorgänger und vermutlichen Lehrer des gesichtsloses Mannes.

Meine Lieblingspersonen: Nightingale natürlich. Den chaotischen Zach. Sergant Kumar. Elizabeth Ten-Ton.

Mein Eindruck: Inhaltlich eindeutig bis jetzt das beste der Bücher und die Idee dahinter ist wirklich toll. Teilweise ein bisschen langatmig, aber auf jeden Fall spannend. Und wie bereits in den anderen Büchern gefällt mit der Wechsel der Handlung zwischen dem eigentlichen Fall, der Jagt nach anderern Magiern und die Begegnungen mit Mother Thames und ihren Töchtern.

Meine Bewertung: 5 Sterne

Sonntag, 20. April 2014

16/2014 Moon over Soho - Ben Aaronovitch

Das zweite Band der Rivers-of-London Serie. Und wieder gibt es skurille Gestalten - nicht alle wirklich menschlich - und viel Magie.

Bild via Amazon.co.uk

Zeit und Ort: London, Gegenwart

Genre: Fantasy

Inhalt: Das Buch beginnt damit, dass Peter Lesley besucht, die noch immer krankgeschrieben ist und wieder bei ihren Eltern wohnt. Am Strand bittet sie ihn, ihr zu beweisen, dass er zaubern kann und er zeigt ihr ein Wehrlicht. Bei seinem nächsten Besuch überrascht Lesley ihn damit, dass sie ebenfalls ein Wehrlich zustande bringt und so wird sie der zweite Zauberlehrling, wenn auch - wegen ihrem Medical Leave - eher inoffiziell.
Am Anfang des Buches beschäftigt sich Peter vor allem mit einem Fall einer Vagina Dentana und hat  für einen Moment sogar Molly als Täterin in Verdacht. Später wird jedoch ein anderer Fall aktuell, mysteriöse Todesfälle von Jazz-Musikern, die wenige Stunden nach einem Auftritt an einem Herzstillstand sterben. Bei Nachforschungen lernt Peter Simone Fitzwilliam, die Geliebte eines der Opfer, kennen und verliebt sich Hals über Kopf in sie.
Nebenbei geht es wieder um die Jagt nach dem Mann ohne Gesicht und die Flussgötter kommen auch wieder vor. Zudem geht wieder mal einiges zu Bruch.
Im Buch geht es viel um Jazz, jedes Kapitel hat den Titel eines Musikstücks und Peters Vater plant sein drittes oder viertes - so sicher ist sich Peter nicht mehr - Comeback als Jazzmusiker.

Meine Lieblingspersonen: Thomas Nightingale. Simone. "Lord Grant".

Mein Eindruck: Die Handlung des Buches fand ich nicht so spannend wie Band eins, dafür kommen mit Simone und Peters Vater zwei sehr sympatische Personen drin vor. Inhaltlich habe ich weniger "Handlungslücken" als in Buch eins gefunden.

Meine Bewertung: 5 Sterne


Sonntag, 30. März 2014

12/2014 Harry Potter and the philosophers stone - J.K.Rowling

Ja, was soll ich euch über Harry Potter erzählen? Ich mache hier nur eine "Kurzreview" und erzähle euch dafür sonst etwas über meine Liebe zu HP.

Als das vierte Band seinerzeit rauskam, bekam ich Band drei von meinem Patenonkel zu Weihnachten. Meine Mutter hatte kurz davor alle Bücher ebenfalls gekauft. Ich erinnere mich noch, wie ich an diesem Weihnachtstag bei Oma auf dem Ofen sass und das erste Kapitel las und es mich überhaupt nicht interessierte. Eine Freundin lag mir schon lange in den Ohren, ich solle es endlich lesen, doch ich wurde einfach nicht warm damit.
In den Herbstferien waren wir in unserem Ferienhaus und hatten schon alles zusammengepackt, waren aber aus irgend einem Grund doch noch nicht abreisebereit... Harry Potter zwei lag noch uneingepackt im Wohnzimmer rum und ich bin dann mit dem Buch nochmals rauf in mein Zimmer und habe zu lesen begonnen. Das war ein richtiges Aha-Erlebnis und ich habe in den folgenden Wochen alle Bücher verschlungen.

Meine Schwester war kurz vor oder nach mir ebenfalls auf den Geschack gekommen, meine Mutter hat ebenfalls gelesen, allerdings bei der Quidditch-Weltmeisterschaft aufgehört weil sie es langweilig fand. Als dann Band fünf rauskam, haben meine Schwester und ich gelost, wer zuerst lesen darf und sie hat gewonnen... Ich musste warten und warten. Eine Freundin hatte ebenfalls mit ihrer Schwester gelost, aber gewonnen. Als dann ihre Schwester mit Lesen an der Reihe war, las diese nur am Abend und das Buch lag tags zu Hause rum. Also hat meine Freundin das Buch jeden Tag mit in die Schule geschleppt damit ich in der Mittagspause lesen konnte.
Am Tag als ich die Zusage für meinen Ausbildungsplatz bekommen habe, habe ich auch das Buch fertig gelesen :-)

Und nun zu meiner Minireview. Band eins ist für mich jetzt nicht das beste der Bücher, aber ich mag es wirklich gerne und es ist jetzt im Nachhinein schön zu sehen, dass Neville damals schon ziemlich mutig war, auch wenn er das selber nicht glaubte.

Meine Lieblingspersonen über alle Bücher hinweg sind übrigens Professor McGonagall und Mr und Mrs Weasley. Dumbledore mag ich auch sehr gerne und natürlich die Hauptpersonen. Jetzt, im Rückblick, ist Neville mein heimlicher Favorit.

Freitag, 14. März 2014

11/2014 Die Flüsse von London

Vor zwei Jahren habe ich das Buch eher zufällig entdeckt, als ich im Buchladen bereits auf dem Weg zur Kasse war. Am Abend, einem Freitag, wollte ich dann gegen acht noch ein bisschen lesen und dann um zehn ins Bett. Nach zwölf musste ich das Buch weglegen weil ich die Augen nicht mehr offen halten konnte und am Morgen habe ich, noch im Bett, die zweite Hälfte des Buches gelesen. Am Nachmittag habe ich das Buch meiner Mutter gebracht und bis Sonntagabend war sie auch durch...

 Bild via dtv

Zeit und Ort: London, Gegenwart

Genre: Fantasy

Inhalt: Peter Grant ist ein junger Polizist, der nach zwei Jahren Streifendienst bald eindeutig eingeteilt wird und ziemlich sicher nur einen Bürojob bekommen wird. Doch dann muss er mit seiner Kollegin Lesley den Tatort eines Mordes bewachen und sein Leben nimmt eine Wendung. Peter begegnet einem Zeugen, der alles gesehen hat. Die Sache hat nur ein Hacken, der Zeuge ist nämlich seit längerer Zeit tot und ein Geist.
Ein paar Tage später versucht Peter, dem Geist nochmals zu begegnen, doch dafür wird er von einem altmodisch angezogenen Mann angesprochen, der ihn fragt, was er hier suchen würde. Auf die Antwort, er suche einen Geist reagiert der Mann (logischerweise) komisch und zeigt ihm seinen Polizeiausweis.
Am nächsten Tag wird Peter statt zu seinem Bürojob zu einem Treffen mit Thomas Nightingale geschickt.
Nightingale ist der letzte Zauberer Englands, viel älter als er eigentlich aussieht und Chef einer Spezialpolizeieinheit, die sich mit allem Übersinnlichen beschäftigt.
Peter wird zu seinem Lehrling, zieht ins Folly, dem Hauptquartier der britischen Magierwelt, und darf sich nun statt mit Datenerfassung mit Zaubersprüchen, Flussgöttern und mysteriösen Todesfällen befassen.
Da gibt es die Serie von Todesfällen, die mit dem Mord am Covent Garden begann, bei dem Peter dem  Geist begegnet. Doch auch Vampire beschäftigen Peter und dann muss er sich auch noch mit Vater und Mutter Themse herumschlagen, die sich auf den Tod nicht leiden können.

Meine Lieblingspersonen: Thomas Nightingale. Isis. Der alte Mann der Themse. Dr Walid. Peter irgendwie auch.

Mein Eindruck: Das Buch hat mich damals beim ersten Lesen sofort in seinen Bann gezogen - ob Nightingale da was gezaubert hat? - und auch jetzt bin ich noch immer begeistert. Es zeigt einen anderen Ansatz der Magie als Harry Potter was ich sehr interessant finde.
Beim ersten Mal habe ich so schnell gelesen, dass ich ein paar Kritikpunkte übersehen habe, die mir nun - auch mit dem Wissen der anderen drei Bücher - aufgefallen sind. Z.B. fehlt mir bis am Schluss ein Motiv und manchmal hat die Handlung Lücken. Zudem werden sehr viele Sachen angesprochen und nicht geklärt. Ich habe erst gedacht, dass sich das dann im nächsten Band oder so auflöst, aber inzwischen gibt es nur noch viel mehr Fragen, aber keine Antworten darauf. Und ich weiss immer noch nicht, was in Ettersberg passiert ist...

Meine Bewertung: 5 Sterne